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  • »Curdt Coop« ist männlich
  • »Curdt Coop« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 399

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Sonntag, 2. April 2017, 14:55

P1GT in Imola: Regen, Tankgröße und Kollisionen bescheren würziges Rennwochenende



Beim vierten Lauf der P1GT in Imola kam es einmal mehr auf die Fertigkeiten der Fahrer bei nassen Bedingungen an. Neben regennasser Fahrbahn führten aber auch Sprit-Fehlkalkulationen und enge Duelle zu einem höchst brisanten Rennereignis. Was alles passiert ist, lest ihr im neusten P1GT Race-Report.

Hagemann Pole in San Marino

Im nassen Qualifying konnte sich Lars Hagemann vor seinem Bruder Bjoern Hagemann die Pole Position schnappen. Hinter der Hagemann-Reihe postierten sich sich mit Mats Huthsfeldt, David Müller und Jochen Bendermacher P1GT Urgesteine.
Auch Huthsfeldt ist nicht fehlerlos
Mischbedingungen machten den Start ins Sprintrennen pikant. Ähnlich wie vor vier Wochen im japanischen Fuji, gab es auf sonst regennasser Fahrbahn eine trockene Linie.
Trotz der schwierigen Bedingungen kamen die elf Piloten ohne Zwischenfälle durch die ersten Kurven. Verlierer des Starts war Björn Hagemann, der nach einem miserabelen Start, Platz zwei nicht halten konnte.
Die erste spannende Szene gab es dann in der Variante Alta. In der Schikane überfuhr Mats Huthsfeldt zu stark die Randsteine und katapultierte sich neben die Strecke. Für ihn ging es bis ins Mittelfeld zurück.

Duell des Rennens: Schupfner gegen Mueller

Das spannendste Duell des Sprintrennens servierten Christian Schupfner und David Mueller in der zweiten Rennhälfte. In einem explosivem Duell versuchte der in den P1GT Circus zurückgekehrte Mueller, mit Christian Schupfner eine harte Nuss zu knacken. Entschieden wurde dieses Duell erst in der letzten Rennrunde, nachdem Muellers Fahrzeug während des finalen Angriffs ins Schlingern geriet und der P1GT Meister von 2013/2014 seinen Wagen verlor.

Ergebnis Sprintrennen

1. Lars Hagemann
2. Bjoern Hagemann
3. Jochen Bendermacher
4. Simon Christmann
5. Mats Huthsfeldt
6. Daniel Hahn
7. Christian Schupfner
8. David Mueller
9. Florian Schwarz
10. Arnold Hausmann
11. Daniel Isbarn

Mueller Unglücksrabe des Starts

Durch die umgekehrte Startreihenfolge startete nun Daniel Hahn von der Pole-Position, der am heutigen Abend sein Comeback nach einjähriger Abstinenz gab. Daneben startete der im Sprintrennen enttäuschende Mats Huthsfeldt.
Nach einem schlechten Start von Hahn, konnte Huthsfeldt sofort die Führung an sich reißen.
Am Ausgang von Kurve vier gab es die erste Schrecksekunde: Hier kollidierten Mueller und Schupfner, der zuvor sein Fahrzeug in den Fützen von Imola verlor. Mueller konnte zuerst weiterfahren, stellte aber wenige Runden später sein Fahrzeug aufgrund weiterer Fehler und einem Folgeschaden ab.

Schwer bewertbarer Unfall an der Spitze

An der Spitze ereignete sich nach der Startphase ein Duell, dass sich gewaschen hatte. Daniel Hahn und Jochen Bendermacher kämpften um den Platz des ersten Verfolgers hinter Huthsfeldt. In Runde vier dann der Zwischenfall: Bendermacher und Hahn kollidieren in Kurve drei. Eine höchst gradig knifflige Situation für die Rennleitung. Hahn kommt etwas auf den Randstein, verliert deshalb etwas an Haftung und es kommt zur Kollision. Gleichzeitig lässt aber auch Bendermacher nur sehr wenig Platz.
Bendermacher nach dem Rennen: "Das war echt unglücklich. Ich hab gedacht ich wäre soweit vorne, dass er zurückziehen müsste. Anscheinend hat er das anders eingeschätzt."
Nach dem Crash fuhr auch noch Simon Christmann in den auf der Strecke stehenden Bendermacher, worauf hin Christmann seinen Kotflügel verlor. Bendermacher stellte seinen Wagen aufgrund einer zu großen Beschädigung später ab.

Zu kleiner Tank lässt Hahn verzweifeln

Nach gut zehn Minuten auf der Strecke spitze sich nun das Duell um die Spitze zu. Der mit 70 Kilogramm Erfolgsballast bepackte Mercedes von Mats Huthsfeldt musste dem Speed von Daniel Hahn Tribut zollen. Ohne große Gegenwehr konnte Hahn nach dem schlimmen Start die Spitze zurück erobern.
Circa 20 Minuten vor Schluss wendete sich aber das Blatt. Huthsfeldt kam immer näher an den Diffusor von Hahn. Nur sechs Minuten vor dem Ende des Rennens machte Hahn den entscheidenden Fehler: In der eigentlich ungefährlichen Haarnadel Kurve drehte sich der Baden Würtemberger während eines eigentlich erfolgreichen Verteidigungsversuches. Entscheidend war diese Szene allerdings nicht. Denn fünf Minuten vor Schluss musste Hahn aufgrund Spritmangels die Boxengasse ansteuern. Ein unfassbar bitterer Strategiefehler, der ihn auf Platz fünf spülte.
Später erklärte er: "Ich benutze viel gas um mein Auto beim bremsen zu stabilisieren. Ich habe schon immer viel mehr Sprit verbraucht. In der Serie bin ich dann gezwungen Sprit zu sparen."

Dramatik im Kampf um die Podestplätze

Auch dahinter kam es zu dramatischen Szenen kurz vor Ende des Rennens: In einem engen Duell kämpften Lars Hagemann und Simon Christmann um die beiden noch zu vergebenden Podiumsplätze. Dieses Duell konnte sich kurz vor Schluss L. Hagemann sichern. Und es kam noch knüppeldicker für Christmann. Aufgrund eines Drehers in der letzten Runde verlor dieser auch noch Platz drei an Christian Schupfner.

Ergebnisse Hauptrennen:

1. Mats Huthsfeldt
2. Lars Hagemann (+ 00;14:946)
3. Christian Schupfner (+ 00:15:477)
4. Simon Christmann (+ 00:16:572)
5. Daniel Hahn (+ 00:18:066)
6. Bjoern Hagemann (+ 00:28:006)
7. Florian Schwarz (+ 1 Runde)
8. Arnold Hausmann (+ 4 Runden)
9. Jochen Bendermacher DNF
10. David Mueller DNF
11. Daniel Isbarn DNF

Fahrermeisterschaft:

1. Mats Huthsfeldt 173 Punkte
2. Lars Hagemann 147 Punkte
3. Simon Christmann 136 Punkte

Kontrukteursmeisterschaft:

1.Hagemann Racing 255 Punkte
2. Infinite Simracing Team 220 Punkte
3. CDR Motorsports 162 Punkte
Signatur von »Curdt Coop«
KEEP RACING